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Die Autoren setzen sich zunächst kritisch mit der Diskrepanz zwischen den Forderungen des Sozialgesetzbuchs IX und dem tatsächlichen Handeln der Akteure in der beruflichen Rehabilitation Erwachsener auseinander. Dabei drohen die Interessen der Leistungsberechtigten ins Hintertreffen zu geraten. Dies aber widerspricht ausdrücklich ethischen Normen wie (grund)gesetzlichen Forderungen. Im Anschluss daran werden die Ansprüche der behinderten Erwachsenen an ein entfaltetes, adressatengerechtes System beruflicher Rehabilitation formuliert und begründet, bevor die tatsächliche Einlösung der Bedarfe skizziert und analysiert wird. Dabei wird die Situation aus vielen Aspekten beleuchtet: Einleitung, Stellenwert, Qualität der Leistungen, Ausschreibungsverfahren, institutionelle Förderung und Kostenvorgaben sind die zentralen. Den Abschluss bilden Forderungen und Empfehlungen zur künftigen Gestaltung des Systems beruflicher Rehabilitation behinderter Erwachsener. Sie richten sich u.a. auf den Umfang der Ansprüche behinderten Menschen an das System beruflicher Rehabilitation, die Vereinbarung von Qualitätsstandards, den Erhalt der freihändigen Vergabe von Aufträgen durch die Versicherungsträger und den Erhalt der institutionellen Förderung durch die Rehabilitationsträger. |

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