bwp@ Formate und Review-Verfahren

Mit der Zuordnung der Beiträge zu formalen Kategorien wollen wir der Tatsache Rechnung tragen, dass bwp@ wie vermutlich keine andere berufs- und wirtschaftspädagogische Publikation ein Forum ganz unterschiedlicher Autoren sein will und damit zugleich eine breit gefächerte Leserschaft in Wissenschaft und Praxis anspricht und erreicht.

F ... Forschungsbeiträge

D ... Diskussionsbeiträge

B ... Berichte & Reflexionen

FORSCHUNGSBEITRÄGE:  

Hierbei handelt es sich um Beiträge, mit denen Arbeiten aus einem berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschungszusammenhang vorgestellt werden. Diese können einen Einblick in aktuelle Forschungsvorhaben geben oder Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen. Die Beiträge müssen den Standards wissenschaftlicher Publikationen genügen und sich primär an die scientific community richten. Aber auch Studierende, Lehrerbildner und Praktiker sollten als Adressaten berücksichtigt werden. Forschungsbeiträge sollen zur Erweiterung des disziplinären Erkenntnisstandes beitragen und sich nicht auf einen Forschungszugang festlegen. 

DISKUSSIONSBEITRÄGE:

Hierbei handelt es sich um pointierte Stellungnahmen, die sich auf Sachverhalte, Positionen und Debatten aus dem thematischen Umkreis der Berufs- und Wirtschaftspädagogik beziehen. Sie fordern zum Widerspruch, zur kritischen Prüfung  und  zur weiteren Diskussion heraus. Diskussionsbeiträge dürfen daher kontrovers angelegt und pointiert formuliert sein. Sie nehmen vor allem publizier­te Beiträge aus der universitären und außeruniversitären Berufsbildungsforschung oder der Berufsbil­dungs­politik in den Blick. Besonders willkommen sind solche Beiträge, die sich auf Veröffentlichungen in bwp@ beziehen.

BERICHTE & REFLEXIONEN:

Diese Beiträge geben einen Einblick in berufs- und wirtschaftspädagogische Handlungsfelder, in berufs- und wirtschaftspädagogische Praxis. Sie berichten über Ent­wicklungen, reflektieren diese Entwicklungen und fordern damit zur Diskussion, aber auch zu Forschung heraus. Berichte und Reflexionen können sich auf innovative Praxis beziehen, alltägliche Praxis aus einem anderen Blickwinkel reflektieren oder auch problematische Praxis thema­tisieren.


Mit dieser formalen Ordnung sollen nicht unterschiedliche Wertigkeiten der Beiträge angezeigt werden. Es geht uns vielmehr darum, transparent zu machen, aus welchem Kontext heraus Beiträge entstanden sind, an welche Zielgruppe sie sich primär richten und an welchen Standards sie sich dabei orientieren.

DOUBLE BLIND REVIEW

Sowohl die eingereichten Abstracts als auch die Beiträge selbst werden von den HerausgeberInnen einer Ausgabe verdeckt reviewt. Die drei HerausgeberInnen bestehen immer aus zwei Personen aus dem Kreis der (fünf) Stamm-HerausgeberInnen und einem/einer GastherausgeberIn.

Die Redaktion stellt dabei sicher, dass die Abstracts und die Beiträge anonymisiert an die HerausgeberInnen weitergeleitet werden. Zumindest zwei der drei HerausgeberInnen reviewen dann die Beitragsangebote bzw. die eingesandten Beiträge und übermitteln ihre Review-Ergebnisse an das Redaktionsteam, das wiederum diese Rückmeldungen an die AutorInnen weiterleitet. 

 

Die bwp@-HerausgeberInnen