bwp@ Spezial AT-1 - September 2018

Wirtschaftspädagogische Forschung und Impulse für die Wirtschaftsdidaktik

Beiträge zum 12. Österreichischen Wirtschaftspädagogikkongress

Hrsg.: Bettina Greimel-Fuhrmann

Die unterrichtsmethodische Grundeinstellung kaufmännischer Lehrpersonen im Spannungsfeld von Instruktivismus und Konstruktivismus

Beitrag von Georg Hans Neuweg & Johannes Mayr
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Im didaktischen Schrifttum werden regelmäßig eine „instruktivistische“ und eine „konstruktivisti­sche“ unterrichtsmethodische Grundeinstellung kontrastiert. Vielfach gilt der Konstruktivismus dabei als vorzugswürdig. Der Beitrag geht der Frage nach, welche Einstellung österreichische BWL-Lehr­kräfte vertreten, und referiert Daten zum Zusammenhang zwischen der unterrichtsmethodischen Grund­einstellung mit einer Reihe anderer Variablen. Dabei kann ein aus anderen Untersuchungen bekannter Befund repliziert werden: Instruktivistische und konstruktivistische Einstellungen können in ein und derselben Person koexistieren. Die im Schrifttum häufig unterstellte Vorzugswürdigkeit einer konstruktivistischen Grundeinstellung kann durch die vorliegende Untersuchung nur durch moderate positive Zusammenhänge mit der Einstellung der Schülerinnen und Schüler zum Unter­richtsgegenstand gestützt werden.

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Zitieren des Beitrags

Neuweg, G. H./Mayr, J. (2018): Die unterrichtsmethodische Grundeinstellung kaufmänni­scher Lehrpersonen im Spannungsfeld von Instruktivismus und Konstruktivismus. In: bwp@ Spezial AT-1: Wirtschaftspädagogische Forschung und Im­pulse für die Wirtschaftsdidaktik – Beiträge zum 12. Österreichischen Wirtschaftspädagogik­kongress, 1-14. Online: http://www.bwpat.de/wipaed-at1/neuweg_mayr_wipaed-at_2018.pdf (13.09.2018).