bwp@ Spezial AT-1 - September 2018

Wirtschaftspädagogische Forschung und Impulse für die Wirtschaftsdidaktik

Beiträge zum 12. Österreichischen Wirtschaftspädagogikkongress

Hrsg.: Bettina Greimel-Fuhrmann

Lernaufgaben in Schulbüchern – Empirische Befunde zum kogni-tiven Aktivierungspotenzial im Fach Rechnungswesen

Beitrag von Michael Thoma & Valerie Schumacher
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Aufgaben gelten als zentrale Lerngelegenheiten und Gestaltungsmittel von Unterricht, die einen wesentlichen Einfluss auf den Unterrichtserfolg haben (vgl. z. B. Blömeke et al. 2006). Gerade für ein übungsintensives Fach wie Rechnungswesen, kann plausibel davon ausgegangen werden, dass Schul­bücher einen zentralen Ressourcenpool darstellen, auf den Lehrkräfte im Hinblick auf die Auswahl von Aufgaben zurückgreifen (vgl. Tramm/Goldbach 2005). Für die wirtschaftsberufliche Domäne, und damit für das Fach Rechnungswesen, gibt es bisher nur vereinzelt empirische Befunde zur Quali­tät von (Schulbuch-)Aufgaben (vgl. Bloemen 2011). Hier setzt der vorliegende Beitrag an. Auf Basis eines Kategoriensystems (vgl. Maier et al. 2010) wurden Rechnungswesen-Schulbücher aus dem BMHS-Bereich im Hinblick auf den potenziellen Grad der kognitiven Aktivierung analysiert. Die Ergebnisse verweisen insgesamt betrachtet auf ein tendenziell niedriges kognitives Anspruchsniveau und damit auf einen eher geringen Grad der kognitiven Aktivierung.

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Zitieren des Beitrags

Thoma, M./Schumacher, V. (2018): Titel des Beitrags. In: bwp@ Spezial AT-1: Wirtschafts­päda­gogische Forschung und Impulse für die Wirtschaftsdidaktik – Beiträge zum 12. Öster­reichischen Wirtschaftspädagogikkongress, 1-19. Online: http://www.bwpat.de/wipaed-at1/thoma_schumacher_wipaed-at_2018.pdf (13-09-2018).